Abteikirche Maria Laach
Der Laacher See ist das größte Eifelmaar. Eigentlich ist er kein Maar, sondern aus wissenschaftlicher Sicht eine wassergefüllte Caldera, d.h. ein Einsturzkrater des Laacherseevulkans.
Das Laacher Seegebiet erhielt eigentlich erst seine Bedeutung, als der Pfalzgraf Heinrich der Zweite aus dem Hause Luxemburg-Salm mit seiner Gemahlin Adelheid von Orlamunde im Jahre 1093 den Plan fasste, hier eine Benediktinerabtei ins Leben zu rufen. Im Jahre 1156 konnte dann der erste Abt Gilbert die Kirchweih durch den Trierer Erzbischof Hillin erleben.
Die Abteikirche erhebt sich majestätisch auf dem geräumigen Platz vor den Klostergebäuden und zählt zu den vollkommensten Bauwerken der deutschen Romanik. Benediktinischer Geist und monastische Kultur haben hier ein Meisterwerk geschaffen, in dem sich das Lebensgefühl Benedikts (Begründer des Benediktinerordens) widerspiegelt.
Besonderheiten der Abteikirche sind das schöne Paradies (Vorhalle) mit Steinmetzarbeiten des sog. Samsonmeisters, der sprudelnde Löwenbrunnen, das Pfalzgrafenmonument und das riesige Mosaik des Welterlösers im Gewölbe des Chrorraumes.
Kapitellplastik am Paradies (Die Haarraufer und das die Sünden des Volkes auf einem Pergament notierende Teufelchen)
Glasfenster in der westlichen Apsis von W.Rupprecht (1956)
Johannes der Täufer führt seine Jünger zu Christus, dem Lamm Gottes.
Mosaik in der nördlichen Seitenapside (Muttergotteskapelle) Anbetung des Gottessohnes durch die drei Weisen
Löwenbrunnen im Paradies (1928 geschaffen von Radbod Commandeur) -inspiriert vom Löwenbrunnen der Alhambra in Granada/Spanien)
Christusbild in Mosaikarbeit im Gewölbe des Chorraumes. Der Welterlöser, umgeben von den Tierkreiszeichen, trägt in seiner Linken das aufgeschlagne Buch mit den Worten "Ego sum via, veritas et vita", Ich bin der Weg, die Wahrheit und das Leben.
I m p r e s s i o n e n
Wappen von Maria Laach (Die drei Türme mit Balken (Querhaus) stehen als Symbol der Laacher Basilika, der halbe Adler in den Farben des Reichsadlers steht für den Anspruch der Abtei im 17.Jh., Teile des Abteibesitzes reichsunmittelbar innezuhaben. Der Wappenspruch lautet: "pax in virtute" Frieden in Tugend.
Ora et labora Bete und arbeite
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Am Hüttenberg 11
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